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Die Risikofaktoren für die Entstehung diabetischer Fußläsionen, die schlimmsten-
Etwa acht Millionen Bundesbürger leiden unter der Volkskrankheit Diabetes, vorwiegend vom Typ 2. Etwa die Hälfte ist zusätzlich an Polyneuropathie (Nervenschädigung) erkrankt sowie 14 Prozent an Ischämie (Gefäßschädigung).
Bei einem Drittel der Patienten fühlen sich die Füße warm, trocken und schmerzlos
an. Hierbei handelt es sich um klassische Symptome des neuropathischen Fußes, während
ein Viertel über kalte, feuchte und schmerzende Füße klagt, was den bekannten Eigenschaften
des ischämischen Fußes entspricht. Dies zeigen aktuelle Ergebnisse des GEHWOL Diabetes-
Die Nervenschädigung beeinträchtigt nicht nur die Sensibilität an den Füßen sowie
das Gangbild, sondern auch die wichtige Produktion von Hautfetten (Lipiden) und Schweiß,
die für die Aufrechterhaltung der Hautelastizität und -
Durch übermäßige Hornhaut werden diese Gewebedefekte allerdings optisch nicht erkannt
und wegen der fehlenden Schmerzsensibilität häufig nicht wahrgenommen. Die Wunde
bleibt in diesem Fall unversorgt. Durch die fortdauernde Druckbelastung ist die Wund-
Obwohl Menschen mit Diabetes ein hohes Risiko für Fußkomplikationen aufweisen, ist das Wissen um die Gefahr sowie um Möglichkeiten der notwendigen Vorsorge eher lückenhaft. Über zwei Drittel der Patienten (69 %) ist gar nicht bewusst, dass sie auf ihre Füße achten müssen. Fast die Hälfte (42 %) betreibt Fußpflege – wenn überhaupt – nur selten oder gelegentlich. Und weniger als die Hälfte (43 %) sucht regelmäßig zur Vorsorge einen Fußspezialisten auf. Ein Drittel der Diabetiker (31 %) geht überhaupt nicht oder nur selten zum Fußpfleger. Auch werden die empfohlenen Pflegemaßnahmen nur zum Teil umgesetzt.
Dabei sind Diabetiker alles andere als beratungsresistent. Sie vertrauen fast ausschließlich
auf die Empfehlung derjenigen Fach-
Dass sich allerdings bei Weitem nicht alle Diabetiker in podologischer Behandlung befinden, hängt nicht nur mit dem fehlenden Pflegebewusstsein zusammen, sondern möglicherweise auch mit einer latenten Unterversorgung. Acht Millionen Diabetespatienten in Deutschland stehen nur wenige Tausend Podologen / medizinische Fußpfleger gegenüber, die als Einzige die Befugnis zur Diabetikerbehandlung auf ärztliche Verordnung besitzen.
(Quelle: Gehwol)


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