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Das Podologengesetz:
In Deutschland regeln das Podologengesetz und die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung
für Podologinnen und Podologen (PodAPrV) das Berufsbild und die Ausbildung zur „Podologin“
bzw. zum „Podologen“. Das Berufsbild ist das jüngste in der Gruppe der bundesgesetzlich
nach Art. 74 Nr. 19 GG geregelten Gesundheitsfachberufe. Seit 2002 ist die Berufsbezeichnung
„Podologin / Podologe“ und seit 2003 die Berufsbezeichnung „Medizinische Fußpflegerin
/ Medizinischer Fußpfleger“ gesetzlich geschützt, nur mit behördlicher Erlaubnisurkunde
zur Führung der Berufsbezeichnung darf man sich so nennen.
Vor Inkrafttreten des Podologengesetzes praktizierende Fußpflegerinnen und Fußpfleger
konnten sich in der Übergangszeit von 2002 bis 2006 mit einer Ergänzungsprüfung im
Sinne einer Besitzstandswahrung zum Podologen qualifizieren. Der Missbrauch dieser
Titel stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Geldbuße (bis 2.500 €) geahndet
werden kann (§ 9 PodG).
Das Podologengesetzt in seinem genauen Wortlaut.
(Quelle: Wikipedia)